DIE LINKE: Neuer Vorstand in Burgdorf/Uetze

Nachdem die Amtszeit des bisherigen BO-Sprechers Michael FLEISCHMANN (Ratsherr und Regionsabgeordneter) abgelaufen ist, wurde am 10.Juni 2015 der neue Vorstand für die Basisorganisation der Partei DIE LINKE gewählt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:url

1. Vorsitzender: Michael Fleischmann (Burgdorf)

2. Christine Gross (Burgdorf)

3. Günter Kowalewski (Uetze)

DIE LINKE verzeichnet in den letzten 12 Monaten eine sehr erfreuliche Mitgliederentwicklung. Tendenziell vorne liegen bei den Neueintritten junge Menschen und Frauen aus Burgdorf-Stadt und dem Umland.

(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

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Am 21.Oktober, fand von 17 bis 19 Uhr eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr statt. Einer der Tagesordnungspunkte beinhaltete den Antrag des Herrn Michael Fleischmann, in dem er darauf verwies, dass seit dem Badeverbot am Cewe-See nunmehr keinerlei Bademöglichkeiten der Burgdorfer Bürger in Naturgewässern oder Baggerseen möglich seien, weil alle im Umkreis liegenden Seen entweder privatisiert oder an Anglervereine verpachtet oder verkauft wurden…

Herr Fleischmann hat nun den Antrag gestellt, dass die Stadt Burgdorf nun entweder einen Teil eines nahen Sees (z.B. einen inzwischen ungenutzten Teil des Cewe-Sees) erwirbt, oder als Alternative die für die Stadt Burgdorf völlig kostenlose Möglichkeit in Erwägung zieht, den Kiesabbau durch Firmen zu erlauben – jedoch mit der Auflage, diesen nun vorhandenen See später zur Badenutzung frei zu geben.

Man kann sich kaum vorstellen, welches Bild einem Zuschauer nun bot, als die Ratsmitglieder über das Für und Wider dieses Ratsantrages diskutierten:
Man sinierte darüber nach, dass man vor mehr als 30 Jahren z.B. miterleben musste, wie ein Familienvater in einem Baggersee ertrank. Deshalb solle man die Gefahren nicht unterschätzen, und deshalb werde der betreffende Ratsherr diesen Antrag auf keinen Fall unterstützen. Auch weitere Ratsmitglieder erinnerten sich plötzlich an Badeunfälle, die sich irgendwann einmal in irgendwelche Kiesteiche ereigneten und schlossen sich dem ersten Ratsherrn mit sorgenvoller Miene an, den Antrag des Herrn Fleischmann unbedingt abzulehnen.
Man könne doch im Freibad in Burgdorf baden gehen… oder sich in sein Auto setzen und weiter weg gelegene Kiesteiche zum Baden aufsuchen. Außerdem sei der Kauf eines Sees (oder eines Teils davon) zu kostspielig und mit zu hohem Aufwand verbunden… bedenke man doch, dass man für Sicherheit und Sauberkeit am und im See zu sorgen habe. Und wie schnell wären die Bürger mit erhobenem Zeigefinger zugegen, und würden von der Stadt diese oder jene Handlung oder Einrichtung verlangen…

Das Ende dieses kleinen, für den Burgdorfer Bürger fast zu schönen Traumes:
Die Ratsmitglieder haben diesen Antrag, der uns nur gut tun und Spaß machen würde, einstimmig abgelehnt.
Das heißt, wir bekommen kein Naturgewässer im näherem Umkreis mehr, wo Familien sich vergnügen, und Hunde spielen dürfen, ohne verjagt zu werden.
HUNDE… das ist sowieso so ein Thema! Hunde dürfen auch mit Eintrittkarte nicht ins Freibad.
Ein Ratsmitglied gab zum Besten, dass ja kein Richter dort sei, wo kein Kläger sei. Was er damit sagen wollte? Nun, wenn Hundehalter illegalerweise ihre Hunde in einem der umliegenden Seen baden ließen – wer wolle das bemängeln?

Hm… irgend etwas mache ich wohl falsch, denn ich bin mit meinem Hund schon mehrmals vom Strand dieser ehemals beliebten und jetzt verbotenen Baggerseen verjagt worden.
Bekomme ich jetzt vielleicht eine Eintrittskarte für meinen Hund, damit wir im Freibad baden können?

Christine Gross

Burgdorf (Hannover): Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten

Städtepartnerschaft

mit einer Stadt im Nahen Osten

                                      von  Christine Gross Christine Gross FOTO

 

In einem Schreiben vom 9. September und in der Bürgerfragestunde während der öffentlichen Ratssitzung am 16. September 2014 regte Christine Gross (Hülptingsen) den Bürgermeister und die Ratsmitglieder an, über die Eventualität einer Städtepartnerschaft mit einer arabischen Stadt nachzudenken.

Gross: „Deutschland ist nunmehr ein multikulturelles Land geworden. Wir beherbergen die verschiedensten Menschen aller möglichen Kulturen in unserem Land. Deutschland ist offen für alle Völker. Auch Burgdorf zeigt sich dahingehend sehr hilfsbereit und offen, was ich sehr begrüße. Da Deutschland auch vermehrt Menschen muslimischen Glaubens ein Zuhause und Unterstützung gibt, wäre es an der Zeit, dass deutsche Städte sich mit Städten aus ebensolchen Ländern zusammenschließen und sich mit den Menschen über Kultur, Glauben und Leben austauschen.

Sehr viele deutsche Mitbürger sind über die Lebensweisen, über die Religionen und über das Denken und Empfinden von Menschen anderer Völker nicht ausreichend oder sogar fehl informiert. Deshalb würde ich es für ausgesprochen wichtig befinden, eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten anzustreben.

Palästina bietet ein umfangreiches geschichtsträchtiges, kulturelles Leben und beherbergt interessante, intelligente Menschen, die modern und aufgeschlossen sind. Dieses ist in den europäischen Staaten leider nicht ausreichend bekannt, und schreit förmlich nach Aufklärung.Gerade ein Land wie Palästina hat uns Europäern viel an Geschichte, Kultur und Weltoffenheit zu bieten. Schon in unserer christlichen Bibel wird ausreichend über die Menschen und Geschehnisse aus diesem Landstrich unserer Erde berichtet. Selbst die diskussionswürdigen Geschehnisse um das Besitzrecht des Landes sollte eher Aufklärung und Nutzen für unser deutsches Land und Volk bieten, und sollten uns nicht schrecken, vorurteilslos Land und Leute kennen zu lernen.

Am 23.September hat der SPD-Politiker und Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostock die palästinensische Botschafterin Dr. Kouloud Daibes in seinem Büro empfangen, und anschließend die Schirmherrschaft bei der Eröffnung der 6. Filistina in Hannover übernommen.Neben Herrn Schostock waren geladene Gäste aus der Politik, Kultur und Gesellschaft zugegen. Den Festvortrag hielt Herr Rupert Neudeck! Sinn und Zweck dieses Vortrages war das Ziel, die in jeder Hinsicht vorhandene Asymmetrie der Machtverhältnisse und Lebensbedingungen zwischen dem besetzten Palästina und Israel zu verdeutlichen und zu ihrer Wahrnehmung in der deutschen Öffentlichkeit beizutragen. Es geht hier um die gleichwertige Anerkennung und den Respekt beider Staaten und Völker.

Wir alle hätten großen Nutzen von einer solchen Städtepartnerschaft in Palästina.“

http://www.burgdorf-einkaufen.de/?seite=102/13