Burgdorf (Hannover): Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten

Städtepartnerschaft

mit einer Stadt im Nahen Osten

                                      von  Christine Gross Christine Gross FOTO

 

In einem Schreiben vom 9. September und in der Bürgerfragestunde während der öffentlichen Ratssitzung am 16. September 2014 regte Christine Gross (Hülptingsen) den Bürgermeister und die Ratsmitglieder an, über die Eventualität einer Städtepartnerschaft mit einer arabischen Stadt nachzudenken.

Gross: „Deutschland ist nunmehr ein multikulturelles Land geworden. Wir beherbergen die verschiedensten Menschen aller möglichen Kulturen in unserem Land. Deutschland ist offen für alle Völker. Auch Burgdorf zeigt sich dahingehend sehr hilfsbereit und offen, was ich sehr begrüße. Da Deutschland auch vermehrt Menschen muslimischen Glaubens ein Zuhause und Unterstützung gibt, wäre es an der Zeit, dass deutsche Städte sich mit Städten aus ebensolchen Ländern zusammenschließen und sich mit den Menschen über Kultur, Glauben und Leben austauschen.

Sehr viele deutsche Mitbürger sind über die Lebensweisen, über die Religionen und über das Denken und Empfinden von Menschen anderer Völker nicht ausreichend oder sogar fehl informiert. Deshalb würde ich es für ausgesprochen wichtig befinden, eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten anzustreben.

Palästina bietet ein umfangreiches geschichtsträchtiges, kulturelles Leben und beherbergt interessante, intelligente Menschen, die modern und aufgeschlossen sind. Dieses ist in den europäischen Staaten leider nicht ausreichend bekannt, und schreit förmlich nach Aufklärung.Gerade ein Land wie Palästina hat uns Europäern viel an Geschichte, Kultur und Weltoffenheit zu bieten. Schon in unserer christlichen Bibel wird ausreichend über die Menschen und Geschehnisse aus diesem Landstrich unserer Erde berichtet. Selbst die diskussionswürdigen Geschehnisse um das Besitzrecht des Landes sollte eher Aufklärung und Nutzen für unser deutsches Land und Volk bieten, und sollten uns nicht schrecken, vorurteilslos Land und Leute kennen zu lernen.

Am 23.September hat der SPD-Politiker und Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostock die palästinensische Botschafterin Dr. Kouloud Daibes in seinem Büro empfangen, und anschließend die Schirmherrschaft bei der Eröffnung der 6. Filistina in Hannover übernommen.Neben Herrn Schostock waren geladene Gäste aus der Politik, Kultur und Gesellschaft zugegen. Den Festvortrag hielt Herr Rupert Neudeck! Sinn und Zweck dieses Vortrages war das Ziel, die in jeder Hinsicht vorhandene Asymmetrie der Machtverhältnisse und Lebensbedingungen zwischen dem besetzten Palästina und Israel zu verdeutlichen und zu ihrer Wahrnehmung in der deutschen Öffentlichkeit beizutragen. Es geht hier um die gleichwertige Anerkennung und den Respekt beider Staaten und Völker.

Wir alle hätten großen Nutzen von einer solchen Städtepartnerschaft in Palästina.“

http://www.burgdorf-einkaufen.de/?seite=102/13

Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

POLITIK

NAHOSTKONFLIKT

06.10.14

Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

Jerusalem hoffte, dass Stockholm Friedensgespräche abwartet. Doch aus der Botschaft in Tel Aviv erfuhr die “Welt”, man werde die Entscheidung, Palästina als Staat anzuerkennen, bald umsetzen.

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“Stockholm rudert zurück”, so frohlockten noch am Wochenende israelische Medien, wobei Außenminister Avigdor Lieberman sicherlich kurz aufgeatmet haben dürfte. Denn der war außer sich über den neuesten Eklat in den ohnehin angespannten Beziehungen mit Schweden. Auslöser war die Bereitschaft von Schwedens Premierminister Stefan Löfven, einen unabhängigen Staat Palästina noch vor Ende von Friedensverhandlungen anzuerkennen. Sofort hagelte es aus Jerusalem Kritik.

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Will Palästina als Staat anerkennen: Schwedens neuer Premierminister Sefan Löfven<br />

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Durst – Stoppt den Wasserraub in Palästina

Wassernot

Der Nahe Osten gilt als eine der wasserärmsten Regionen der Welt. Tatsächlich ist aber das natürliche Wasserangebot höchst heterogen verteilt. So fallen z.B. in Gaza nur rund 300mm Regen pro Jahr, während auf den vorwiegend besiedelten Höhen der West Bank (Nablus, Ramallah, Jerusalem, Bethlehem) mehr Regen fällt als in Berlin, Paris oder London.

Seit Beginn seiner Militärbesatzung hat Israel sämtliche Wasserressourcen unter seine exklusive Kontrolle gestellt – durch Miltärerlasse, sogenannte Military Orders (MO 92, Aug/67; MO 158 Nov/67). Palästineser brauchen danach für jegliche Arbeiten im Wasserbereich Erlaubnisscheine (permits), die ihnen jedoch regelmäßig verweigert werden: Continue reading

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

 2. Oktober 2014, 20:32
 Leiter des Elektrizitätswerks berichtet von erfolgreichen Tests

Gaza – Das während des Gaza-Kriegs schwer beschädigte Kraftwerk im Gazastreifen ist nach einer Reparatur wieder betriebsbereit. Der Leiter des lokalen Elektrizitätswerks, Walid Sael, sagte am Donnerstag, beschädigte Treibstofftanks seien repariert worden. Man habe auch eine Reihe erfolgreicher Tests ausgeführt. Das einzige Problem vor einer Inbetriebnahme sei der Treibstoffmangel im Gazastreifen.

“Wir rufen alle beteiligten Parteien dazu auf, dieses Problem zu lösen, um die Lebensbedingungen für die Bevölkerung in Gaza zu erleichtern”, sagte Sael. Israel und die Palästinenser müssen sich unter ägyptischer Vermittlung noch auf eine dauerhafte Lösung im Gazakonflikt einigen.

300 Megawatt Strom notwendig

Das einzige Kraftwerk erzeugt Strom für Haushalte, Betriebe, Krankenhäuser und Abwasserpumpen im Gazastreifen. Nach palästinensischen Angaben sind insgesamt 300 Megawatt Strom zur Versorgung der 1,8 Millionen Einwohner im Gazastreifen notwendig. Das Kraftwerk kann etwa 70 Megawatt produzieren, weitere 120 Megawatt werden von Israel und knapp 30 von Ägypten geliefert.

Das Kraftwerk war Ende Juli während der Gaza-Kämpfe von Geschoßen getroffen worden, die einen Großbrand auslösten. Seit seinem Ausfall hatten die Menschen in der Küstenenklave, die ohnehin nur wenige Stunden am Tag Strom zur Verfügung haben, mit noch häufigeren Stromabschaltungen zu kämpfen. (APA, 2.10.2014)

 http://derstandard.at/2000006358920/Gaza-Kraftwerk-nach-Krieg-repariert-aber-ohne-Treibstoff

Netanjahu diffamiert den UN-Rechtsrat als “Terroristen”

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York am 28. September hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den UN-Rechtsrat als “Terroristen” beschimpft.

Netanjahu

Netanjahu warf dem Rat vor, durch die gegen Israel eingeleitete Untersuchung wegen Kriegsverbrechen während der Angriffe auf den Gaza-Streifen “seine Mission verraten” zu haben.

Diese beleidigende Äußerung hat weltweit empörte Reaktionen hervorgerufen. So wies US-Außenministeriums-Sprecherin Jen Psakis sie auf

einer Pressekonferenz als unangemessen und kontraproduktiv für weitere Friedensverhandlungen zurück. Gleichzeitig verurteilte Psakis aber auch die von Palästinenserchef Mahmud Abbas gegen Israel erhobene Anklage, dass es sich bei Israels Angriffen auf den Gaza-Streifen um einen “Völkermord” gehandelt habe.

 Quelle: INNews

http://de.awdnews.com/politik/6629-netanjahu-diffamiert-den-un-rechtsrat-als-terroristen.html

21 Tage und kaum Wasser

kein Wasser

Willkommen im schlimmsten Flüchtlingslager der Welt #Yarmouk welches einmal eines der besten Flüchtlingslager war. Hier nimmt das Leid kein Ende! Kaum was zu essen haben die Menschen dort, ernährt wird sich von Gras, Katzen und verschimmelten Brot, halt das was man gerade findet. Seit drei Wochen wurde ihnen nun auch noch die Wasserzufuhr abgedreht.
Man lässt die Menschen in Yarmouk nicht nur verhungern und bombardieren. Nein jetzt auch noch verdursten!

Nahost-Konflikt: Wie das Leben im Gazastreifen aussieht

Nahost-Konflikt: Wie das Leben im Gazastreifen aussieht
Kaum einer kann sich vorstellen, was es heißt, im Gazastreifen zu leben. Für viele bedeutet es ein Dasein ohne Hoffnung. Auch wenn Frieden herrscht, blockiert Israel Warenlieferungen nach Gaza – und die Menschen leiden.

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Solange die Feuerpause andauert, machen sich Menschen im Gazastreifen auf die Suche. Nach unversehrten Gebrauchsgegenständen, aber auch nach Verwandten. Oder das, was von ihnen übrig geblieben ist.

“Die Menschen sind dabei, die Trümmer zu beseitigen, so gut sie das können ohne Handschuhe oder Werkzeug”, sagt Martin Lejeune, der als freier Journalist seit dem 22. Juli in Gaza-Stadt ausharrt. Wiederaufbauen kommt nicht in Frage.

Bewohner nutzen die Waffenruhe für alltägliche Besorgungen. >
“Wer weiß, wie lange die Waffenruhe anhält, wann nicht doch wieder alles zerstört wird”, sagt Lejeune. “Seit der Blockade durch Israel fehlt es seit Jahren an Baumaterialien wie Zement, Beton, Ziegel und so weiter.” Leben im Gazastreifen heißt im Moment, sich mit dem Nötigsten versorgen. Läden, die noch nicht zerstört sind, haben wieder geöffnet. Es gibt Lebensmittel und Hygieneartikel zu kaufen. “Und was erhältlich ist, wird auch alles eingekauft”, sagt Lejeune. Ersatzbauteile für kaputte Autos oder Elektrogeräte wie Kameras seien dagegen kaum verfügbar.
“Immerhin haben wir seit einer Woche wieder Notstrom und die Internet- und Telefonverbindungen funktionieren wieder”, erzählt Lejeune, “es hat sich spätestens seit gestern alles einigermaßen normalisiert”. Wobei von Normalität eigentlich keine Rede sein kann. Denn Lejeune, der auf seinem Blog über die Situation vor Ort berichtet, schläft in einem Privathaus auf dem Boden, “wie viele andere auch”. Ein Hotel in Gaza sei derzeit auch ohne Seeblick teuer und sicher sei es im Gazastreifen zur Zeit ohnehin nicht, egal wo.

Engpässe bei Wasser und Strom
Ein großes Problem ist die Wasserknappheit im Gazastreifen. In Friedenszeiten haben manche Gazaner nur etwa 20 Liter Trinkwasser pro Kopf und Tag, während der Durchschnitt mit ungefähr 80 Liter zurecht kommen muss – immer noch gut 50 Liter weniger als der Durchschnittsdeutsche. “Für den Gazastreifen ist der Küstenaquifer die einzige Frischwasserquelle. Doch das Grundwasser versalzt immer mehr und wird bald nicht mehr nutzbar sein”, erläutert Nahost-Experte Jörg Knocha von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

Außenstehenden bleiben selbst bei Engpässen die dramatischen Zustände unter friedlicheren Umständen eher verborgen. “Auf den ersten Blick wirkt das Leben in Gaza ganz normal”, sagt Knocha. “Von den stundenlangen Stromausfällen sowie der Wasserarmut bekommt man als Ausländer kaum etwas mit.” Der Grund: Wenn es Probleme mit der allgemeinen Stromversorgung gibt, springen Generatoren ein. Aber nur bei denen, die sich dafür den

Angriffe machen humanitäre Situation noch schlimmer
Durch die zahlreichen Angriffe der israelischen Luftwaffe ist die angespannte Situation noch schlimmer geworden. “Es gibt noch fließend Wasser in einigen Haushalten, je nachdem ob das Haus noch steht oder beschädigte Wasserleitungen wieder repariert werden konnten”, berichtet Lejeune. Doch laut Angaben des ehemaligen Botschafters Palästina in Deutschland, Abdallah Frangi, sollen mittlerweile mehr als 600.000 Bewohner im Gazastreifen obdachlos sein. “Diese Menschen sind in Moscheen, Schulen oder Kirchen untergekommen und werden von der Flüchtlingsorganisation UNRWA oder der Islamic Relief Organisation mit Wasser und
Lebensmitteln versorgt. Es gibt hier für sowas bereits eingespielte Strukturen”, sagt Lejeune.

Sanitäter nutzen den Waffenstillstand, um Schwerverletzte zur Behandlung in israelische oder ägyptische Krankenhäuser zu bringen. “In manchen Fällen wird den entsprechenden Anträgen stattgegeben, in anderen nicht”, sagt Lejeune. Auf welcher Basis selektiert werde, lasse sich in den Kriegswirren aber schwer recherchieren. Fest steht, dass in den vergangenen Wochen palästinensische Ärzte aus Ostjerusalem für ein paar Tage in den Gazastreifen kommen konnten, um nicht transportfähige Patienten vor Ort zu behandeln.

Arm und perspektivlos
Doch auch wer unverletzt ist, ist unglücklich. “Viele haben keine Arbeit mehr, weil ihre Felder vernichtet wurden oder ihre Geschäfte in Schutt und Asche liegen”, sagt Lejeune. Das wird die Arbeitslosenquote, die Schätzungen zufolge bei 70 Prozent liegen soll, noch weiter in die Höhe treiben.

“Die Bevölkerung verarmt und die Menschen sehen für sich keine Zukunft”, sagt Lejeune. Nicht einmal Fischer können noch von ihrer Arbeit leben, weil sie sich nicht weiter als umgerechnet zehn Kilometer weit von der Küste entfernen dürfen. “Aber das Schlimmste an ihrer Situation, haben mir junge Leute gesagt, ist nicht die Armut als vielmehr die Perspektivlosigkeit. Die Menschen erzählen, selbst wenn sie das Geld hätten, um nach Rom oder Paris zu fliegen – man kann den Gazastreifen nicht einfach so verlassen und fühlt sich deshalb wie in einem Freiluftgefängnis.”

Wie lange Lejeune selbst noch in Gaza bleiben wird, weiß er nicht. Sein Visum ist drei Monate lang gültig.

Martin Lejeune ist seit 2007 freier Journalist und berichtet seit 2011 regelmäßig aus dem Nahen Osten, u.a. für die Schweizer Wöchentliche “WOZ” und die deutsche Tageszeitung “taz”. Auf tumblr schildert er momentan Alltagserfahrungen aus Gaza.

Jörg Knocha war bis zum Juli vier Jahre lang Programmmanager bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Ramallah und häufig im Gazastreifen unterwegs.

(Quelle: Web.de, 13.8.2014)

Patenkind Malak aus Gaza

Die kleine Malak ist ein Waisenkind nun bin ich ihr Pate geworden. Bald werde ich ihr Besuch erstatten, ich freue mich so sehr 

Die kleinen Kinder brauchen unsere Hilfe. Werde auch Pate 

Der Prophet(ص) sagte:,,Möchtest du, dass dein Herz weich und barmherzig wird? Und dass deine Bedürfnisse erfüllt werden? Dann sei barmherzig gegenüber den Waisen!”

Der Gesandte (Sas) sagte auch, dass er mit dem Waisenkindgarant, im Paradies sein wird.

Nutzt die Chance, liebe Schwestern, und werdet Pate für ein Waisenkind.

Wer Infos dazu will, soll sich bei mir bitte melden.

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Wer einfach so spenden möchte für die Waisenkinder, kann das hier auch machen:

Inhaber: Al-Mabarrat e.V.
Kontonummer: 847105
BLZ: 10010010
IBAN: DE52100100100000847105
BIC (SWIFT): PBNKDEFF
Bank: Postbank Berlin

Die Adresse des Büros, wo ihr persönlich spenden könnt und euch Bücher etc. holen könnt:

Al- Mabarrat e.V.
Sonnenallee 69
12045 Berlin
Deutschland
Tel: 0 30/ 627 25 564

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