Pygmäen – das Volk der Regenwälder

GESCHICHTE

Die Pygmäen sind wahrscheinlich die älteste Bevölkerung der äquatorialen und tropischen Wälder Afrikas. Von ihrer Existenz zeugen bereits Inschriften ägyptischen Denkmäler des zweiten Jahrtausendes v.Chr., in denen sie wegen ihrer großen Fähigkeiten im Tanz wurden als “Gottestänzer” bezeichnet werden. Die Bantu-Stämme, die um das Jahr 1000 n.Chr. in die tropische äquatoriale Zone siedelten, wurden von den Pygmäen immer gut aufgenommen. Zwischen Pygmäen und Bantu entwickelten sich wirtschaftliche Beziehungen, in denen die Jagdprodukte der Pygmäen gegen landwirtschaftliche Produkte der Bantu getauscht wurden. Im Gegensatz zu den Pygmäen kannten die Bantu die Kunst der Metallverarbeitung und praktizierten die Landwirtschaft. Die Bantu nutzten diese technologische Überlegenheit aus, um die Pygmäen zu unterwerfen und sogar zu versklaven. Nur in den letzten Jahrzehnten werden dank Eingriffe von Missionaren und Anthropologen die Menschenrechte der Pygmäen langsam und noch mit vielen Ausnahmen wieder respektiert.

GEOGRAFIE

1. Die Pygmäen-Völker sind in den Staaten der tropischen äquatorialen Zone verteilt: Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Gabun Volksrepublik Kongo (Brazzaville), Demokratische Republik Kongo (Kinshasa – ehemaliges Zaire), Ost-Uganda und Ost-Ruanda (Region des Ruwenzori Massivs und der Vulkane, die die Grenze zwischen Uganda/Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo bilden). Einige Pygmäen-Völker sind: BAKA (Kamerun), BABINGA (Gabun), BAMBUTI-BASHWA-BAEFE, BAPOO BALESE (Demokratische Republik Kongo), BATWA (Uganda-Ruanda), etc.

2. Es gibt zwei Arten des äquatorialen Walds, in dem die Pygmäen leben: a) PRIMÄRER WALD: Bäume mit hohen Stämmen (30-50 Meter) die wegen ihrer Dichte ein fast undurchdringliches Dach für die Sonnenstrahlen bilden. Die Unterholz-Zone ist weniger dicht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei Tag zwischen 25° und 32° C, bei Nacht zwischen 15° und 20° C. Die Feuchtigkeit liegt zwischen 77% und 99%. b). SEKUNDÄRER WALD: es handelt sich um den Wald, der in den einst gerodeten Zonen wieder gewachsen ist, in denen die Menschen vorher wohnten und Landwirtschaft betrieben und dann verliessen. Der sekundäre Wald besteht aus hohem Stämmen und vielen Bäumchen, Gebüschen und Gräsern: das Unterholz ist hier dichter, denn wegen der Abholzung konnten Wind und Vögel Samen vieler anderer Pflanzenarten herbeibringen. Pygmäen

3. In den Wäldern, die den Lebensraum der Pygmäen bilden, leben auch viele Arten von Tieren: Leoparden, Okapi Elefanten, Antilopen, Affen jeglichen Typs und Größe, Schlangen, von denen viele giftig bis sehr giftig sind (schwarze Kobra, schwarz-grüne Kobra, Vipern etc.) und zahlreiche Tierarten, die im Unterholz leben (Stachelschweine, Igel, große und kleine Schuppentiere). Man findet auch zahlreiche Ameisenfamilien, von denen die Bekanntesten sind: die Holz, Stoff oder Haut verzehrenden Termiten, die roten Ameisen, die sich von Tiere, Fische, Insekten und auch von Menschen (wenn sie nicht flüchten) nähren, die giftigen schwarzen Ameisen und die roten Ameisen, die die Einzigen sind, vor denen die fleischfressenden roten Ameisen flüchten, usw.

4. In diesen Urwäldern wachsen auch Edelholzbäume, wie z.B.: Mahagoni, Teak und Ebenholzbäume, aus denen wertvolle Möbel hergestellt werden.

WER SIND DIE PYGMÄEN ?

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Die Welt der Indianer

“Seit ihrem ersten Kontakt mit den europäischen Siedlern wurden die amerikanischen Indianer brutal unterdrückt und ihres angestammten Landes beraubt. Es wurde ihnen die Möglichkeit genommen, das eigene Schicksal selbst zu bestimmen. Die Zeit ist gekommen, mit der Vergangenheit zu brechen und eine neue Ära zu beginnen, in der Indianer die Zukunft von Indianern selbst entscheiden.”

Diese Worte wurden 1970 gesprochen. Nicht von einem Indianer. Auch nicht von einem Bürgerrechtskämpfer. Sie wurden gesprochen vom damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Richard Nixon.

Ich möchte mit dieser Homepage das Leben der Indianer, den Ureinwohnern Nordamerikas, von vor über 100 Jahren bis zur heutigen Zeit darstellen. Dabei möchte ich mich auf Fakten und nicht auf Mythen.

Hundefreundliche Urlaubsinsel AMRUM

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Für viele Hundebesitzer stellt sich immer wieder die Frage “Urlaub MIT Hund”? Wenn ja, dann wooo???
Viele Hunde werden auch in überteuerte Hundepensionen gegeben (und warten sehnsüchtig auf die Rückkehr der Familie), während Herrchen und Frauchen entspannte Tage in der Ferne genießen.
Noch schlimmer: so mancher Hund wird an der Autobahn oder irgendwo im Wald ausgesetzt, weil er nicht mitgenommen werden kann.

Aber halt!!!! Wer ein Haustier aufnimmt, übernimmt auch Verantwortung. Ein Hund ist ein Lebewesen mit Empfindungen und Ansprüchen. Das darf niemals vergessen werden! Er vertraut seiner menschlichen Familie und verlässt sich auf sie…. so wie die Menschen sich auf seine unbedingte Treue verlassen kann.

Urlaub mit Hund ist möglich und wunderschön. Es macht Spaß zuzusehen, wie wohl der Vierbeiner sich in fremder Umgebung fühlt und Neues erlebt.

Mein pelzköpfiger Vierbeiner durfte letzte Woche zum ersten Mal in seinem Leben Nordseewasser erleben. Sich bewegende Wellen… salzig schmeckendes Wasser…. was für eine Erfahrung *lach*. Ewig langer Sandstrand… nette, hundefreundliche Menschen. Vor jedem Geschäft ein Wassernapf für die Vierbeiner… kaum ein Hundeverbot.

Eine saubere, gepflegte Insel in der Nordsee, auf der Menschen und Tiere im Einklang mit der Natur leben! Kein versnobter Tourismus, bei dem es um ESSEN, TANZEN, GELD AUSGEBEN geht…. sondern erholsamer, entspannter Urlaub mit Spaß, netten Menschen und dem Wunder der Natur.

Urlaub mit Hund bedeutet zufriedener Hund = zufriedener Zweibeiner… zufriedener Zweibeiner = zufriedener Hund!

(Ps.: während der Brut- und Setzzeit empfiehlt es sich, die Schleppleine mitzunehmen, damit das Pelzköpfchen sich auch frei bewegen kann! Aber Hundestrände findet man auf Amrum zuhauf :-) )

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(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

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Am 21.Oktober, fand von 17 bis 19 Uhr eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr statt. Einer der Tagesordnungspunkte beinhaltete den Antrag des Herrn Michael Fleischmann, in dem er darauf verwies, dass seit dem Badeverbot am Cewe-See nunmehr keinerlei Bademöglichkeiten der Burgdorfer Bürger in Naturgewässern oder Baggerseen möglich seien, weil alle im Umkreis liegenden Seen entweder privatisiert oder an Anglervereine verpachtet oder verkauft wurden…

Herr Fleischmann hat nun den Antrag gestellt, dass die Stadt Burgdorf nun entweder einen Teil eines nahen Sees (z.B. einen inzwischen ungenutzten Teil des Cewe-Sees) erwirbt, oder als Alternative die für die Stadt Burgdorf völlig kostenlose Möglichkeit in Erwägung zieht, den Kiesabbau durch Firmen zu erlauben – jedoch mit der Auflage, diesen nun vorhandenen See später zur Badenutzung frei zu geben.

Man kann sich kaum vorstellen, welches Bild einem Zuschauer nun bot, als die Ratsmitglieder über das Für und Wider dieses Ratsantrages diskutierten:
Man sinierte darüber nach, dass man vor mehr als 30 Jahren z.B. miterleben musste, wie ein Familienvater in einem Baggersee ertrank. Deshalb solle man die Gefahren nicht unterschätzen, und deshalb werde der betreffende Ratsherr diesen Antrag auf keinen Fall unterstützen. Auch weitere Ratsmitglieder erinnerten sich plötzlich an Badeunfälle, die sich irgendwann einmal in irgendwelche Kiesteiche ereigneten und schlossen sich dem ersten Ratsherrn mit sorgenvoller Miene an, den Antrag des Herrn Fleischmann unbedingt abzulehnen.
Man könne doch im Freibad in Burgdorf baden gehen… oder sich in sein Auto setzen und weiter weg gelegene Kiesteiche zum Baden aufsuchen. Außerdem sei der Kauf eines Sees (oder eines Teils davon) zu kostspielig und mit zu hohem Aufwand verbunden… bedenke man doch, dass man für Sicherheit und Sauberkeit am und im See zu sorgen habe. Und wie schnell wären die Bürger mit erhobenem Zeigefinger zugegen, und würden von der Stadt diese oder jene Handlung oder Einrichtung verlangen…

Das Ende dieses kleinen, für den Burgdorfer Bürger fast zu schönen Traumes:
Die Ratsmitglieder haben diesen Antrag, der uns nur gut tun und Spaß machen würde, einstimmig abgelehnt.
Das heißt, wir bekommen kein Naturgewässer im näherem Umkreis mehr, wo Familien sich vergnügen, und Hunde spielen dürfen, ohne verjagt zu werden.
HUNDE… das ist sowieso so ein Thema! Hunde dürfen auch mit Eintrittkarte nicht ins Freibad.
Ein Ratsmitglied gab zum Besten, dass ja kein Richter dort sei, wo kein Kläger sei. Was er damit sagen wollte? Nun, wenn Hundehalter illegalerweise ihre Hunde in einem der umliegenden Seen baden ließen – wer wolle das bemängeln?

Hm… irgend etwas mache ich wohl falsch, denn ich bin mit meinem Hund schon mehrmals vom Strand dieser ehemals beliebten und jetzt verbotenen Baggerseen verjagt worden.
Bekomme ich jetzt vielleicht eine Eintrittskarte für meinen Hund, damit wir im Freibad baden können?

Christine Gross

Burgdorf (Hannover): Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten

Städtepartnerschaft

mit einer Stadt im Nahen Osten

                                      von  Christine Gross Christine Gross FOTO

 

In einem Schreiben vom 9. September und in der Bürgerfragestunde während der öffentlichen Ratssitzung am 16. September 2014 regte Christine Gross (Hülptingsen) den Bürgermeister und die Ratsmitglieder an, über die Eventualität einer Städtepartnerschaft mit einer arabischen Stadt nachzudenken.

Gross: „Deutschland ist nunmehr ein multikulturelles Land geworden. Wir beherbergen die verschiedensten Menschen aller möglichen Kulturen in unserem Land. Deutschland ist offen für alle Völker. Auch Burgdorf zeigt sich dahingehend sehr hilfsbereit und offen, was ich sehr begrüße. Da Deutschland auch vermehrt Menschen muslimischen Glaubens ein Zuhause und Unterstützung gibt, wäre es an der Zeit, dass deutsche Städte sich mit Städten aus ebensolchen Ländern zusammenschließen und sich mit den Menschen über Kultur, Glauben und Leben austauschen.

Sehr viele deutsche Mitbürger sind über die Lebensweisen, über die Religionen und über das Denken und Empfinden von Menschen anderer Völker nicht ausreichend oder sogar fehl informiert. Deshalb würde ich es für ausgesprochen wichtig befinden, eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten anzustreben.

Palästina bietet ein umfangreiches geschichtsträchtiges, kulturelles Leben und beherbergt interessante, intelligente Menschen, die modern und aufgeschlossen sind. Dieses ist in den europäischen Staaten leider nicht ausreichend bekannt, und schreit förmlich nach Aufklärung.Gerade ein Land wie Palästina hat uns Europäern viel an Geschichte, Kultur und Weltoffenheit zu bieten. Schon in unserer christlichen Bibel wird ausreichend über die Menschen und Geschehnisse aus diesem Landstrich unserer Erde berichtet. Selbst die diskussionswürdigen Geschehnisse um das Besitzrecht des Landes sollte eher Aufklärung und Nutzen für unser deutsches Land und Volk bieten, und sollten uns nicht schrecken, vorurteilslos Land und Leute kennen zu lernen.

Am 23.September hat der SPD-Politiker und Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostock die palästinensische Botschafterin Dr. Kouloud Daibes in seinem Büro empfangen, und anschließend die Schirmherrschaft bei der Eröffnung der 6. Filistina in Hannover übernommen.Neben Herrn Schostock waren geladene Gäste aus der Politik, Kultur und Gesellschaft zugegen. Den Festvortrag hielt Herr Rupert Neudeck! Sinn und Zweck dieses Vortrages war das Ziel, die in jeder Hinsicht vorhandene Asymmetrie der Machtverhältnisse und Lebensbedingungen zwischen dem besetzten Palästina und Israel zu verdeutlichen und zu ihrer Wahrnehmung in der deutschen Öffentlichkeit beizutragen. Es geht hier um die gleichwertige Anerkennung und den Respekt beider Staaten und Völker.

Wir alle hätten großen Nutzen von einer solchen Städtepartnerschaft in Palästina.“

http://www.burgdorf-einkaufen.de/?seite=102/13