Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

POLITIK

NAHOSTKONFLIKT

06.10.14

Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

Jerusalem hoffte, dass Stockholm Friedensgespräche abwartet. Doch aus der Botschaft in Tel Aviv erfuhr die “Welt”, man werde die Entscheidung, Palästina als Staat anzuerkennen, bald umsetzen.

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“Stockholm rudert zurück”, so frohlockten noch am Wochenende israelische Medien, wobei Außenminister Avigdor Lieberman sicherlich kurz aufgeatmet haben dürfte. Denn der war außer sich über den neuesten Eklat in den ohnehin angespannten Beziehungen mit Schweden. Auslöser war die Bereitschaft von Schwedens Premierminister Stefan Löfven, einen unabhängigen Staat Palästina noch vor Ende von Friedensverhandlungen anzuerkennen. Sofort hagelte es aus Jerusalem Kritik.

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Will Palästina als Staat anerkennen: Schwedens neuer Premierminister Sefan Löfven<br />

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Durst – Stoppt den Wasserraub in Palästina

Wassernot

Der Nahe Osten gilt als eine der wasserärmsten Regionen der Welt. Tatsächlich ist aber das natürliche Wasserangebot höchst heterogen verteilt. So fallen z.B. in Gaza nur rund 300mm Regen pro Jahr, während auf den vorwiegend besiedelten Höhen der West Bank (Nablus, Ramallah, Jerusalem, Bethlehem) mehr Regen fällt als in Berlin, Paris oder London.

Seit Beginn seiner Militärbesatzung hat Israel sämtliche Wasserressourcen unter seine exklusive Kontrolle gestellt – durch Miltärerlasse, sogenannte Military Orders (MO 92, Aug/67; MO 158 Nov/67). Palästineser brauchen danach für jegliche Arbeiten im Wasserbereich Erlaubnisscheine (permits), die ihnen jedoch regelmäßig verweigert werden: Continue reading

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

 2. Oktober 2014, 20:32
 Leiter des Elektrizitätswerks berichtet von erfolgreichen Tests

Gaza – Das während des Gaza-Kriegs schwer beschädigte Kraftwerk im Gazastreifen ist nach einer Reparatur wieder betriebsbereit. Der Leiter des lokalen Elektrizitätswerks, Walid Sael, sagte am Donnerstag, beschädigte Treibstofftanks seien repariert worden. Man habe auch eine Reihe erfolgreicher Tests ausgeführt. Das einzige Problem vor einer Inbetriebnahme sei der Treibstoffmangel im Gazastreifen.

“Wir rufen alle beteiligten Parteien dazu auf, dieses Problem zu lösen, um die Lebensbedingungen für die Bevölkerung in Gaza zu erleichtern”, sagte Sael. Israel und die Palästinenser müssen sich unter ägyptischer Vermittlung noch auf eine dauerhafte Lösung im Gazakonflikt einigen.

300 Megawatt Strom notwendig

Das einzige Kraftwerk erzeugt Strom für Haushalte, Betriebe, Krankenhäuser und Abwasserpumpen im Gazastreifen. Nach palästinensischen Angaben sind insgesamt 300 Megawatt Strom zur Versorgung der 1,8 Millionen Einwohner im Gazastreifen notwendig. Das Kraftwerk kann etwa 70 Megawatt produzieren, weitere 120 Megawatt werden von Israel und knapp 30 von Ägypten geliefert.

Das Kraftwerk war Ende Juli während der Gaza-Kämpfe von Geschoßen getroffen worden, die einen Großbrand auslösten. Seit seinem Ausfall hatten die Menschen in der Küstenenklave, die ohnehin nur wenige Stunden am Tag Strom zur Verfügung haben, mit noch häufigeren Stromabschaltungen zu kämpfen. (APA, 2.10.2014)

 http://derstandard.at/2000006358920/Gaza-Kraftwerk-nach-Krieg-repariert-aber-ohne-Treibstoff

Netanjahu diffamiert den UN-Rechtsrat als “Terroristen”

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York am 28. September hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den UN-Rechtsrat als “Terroristen” beschimpft.

Netanjahu

Netanjahu warf dem Rat vor, durch die gegen Israel eingeleitete Untersuchung wegen Kriegsverbrechen während der Angriffe auf den Gaza-Streifen “seine Mission verraten” zu haben.

Diese beleidigende Äußerung hat weltweit empörte Reaktionen hervorgerufen. So wies US-Außenministeriums-Sprecherin Jen Psakis sie auf

einer Pressekonferenz als unangemessen und kontraproduktiv für weitere Friedensverhandlungen zurück. Gleichzeitig verurteilte Psakis aber auch die von Palästinenserchef Mahmud Abbas gegen Israel erhobene Anklage, dass es sich bei Israels Angriffen auf den Gaza-Streifen um einen “Völkermord” gehandelt habe.

 Quelle: INNews

http://de.awdnews.com/politik/6629-netanjahu-diffamiert-den-un-rechtsrat-als-terroristen.html

21 Tage und kaum Wasser

kein Wasser

Willkommen im schlimmsten Flüchtlingslager der Welt #Yarmouk welches einmal eines der besten Flüchtlingslager war. Hier nimmt das Leid kein Ende! Kaum was zu essen haben die Menschen dort, ernährt wird sich von Gras, Katzen und verschimmelten Brot, halt das was man gerade findet. Seit drei Wochen wurde ihnen nun auch noch die Wasserzufuhr abgedreht.
Man lässt die Menschen in Yarmouk nicht nur verhungern und bombardieren. Nein jetzt auch noch verdursten!