Über Chrissi

Christine Gross - - geboren im März 1959 in Lüneburg - - zwei Kinder - - wohnhaft Region Hannover - - Kreisvorstandsmitglied DIE LINKE Hannover - - aktives Mitglied bei der Ökologischen Plattform - - aktives Mitglied beim Deutschen Tierschutzbüro - - aktives Mitglied beim Deutschen Tierschutzbund - - aktives Mitglied bei PETA, Tierrechtsorganisation - - In-Group-Mitglied der Bürgerinitiative BIBO (Bürgerinitiative Burgdorf Ost)

Tierschutz auf Kleintiermärkten

Nun ist es wieder soweit:
unzählige Menschen strömen zum Pferdemarkt, um Tiere zu bewundern oder zu kaufen, die ungeachtet der Wiiterungseinflüsse und ihrer körperlichen und seelischen Verfassung in viel zu kleine Käfige gesperrt sind. Man schaut zu, wie sich die Tiere gegenseitig in ihrer Not mit ihren Schnäbeln, Zähnen oder Krallen ernsthaft verletzen… und man zuckt dann nur mit den Schultern.
Ein neues Jahr wird Zeuge der Respektlosigkeit gegenüber den Tieren.

Ein neues Jahr wird Zeuge der Gleichgültigkeit der Menschen.
Was wäre so schlimm daran, die Tiere in entsprechend große Käfige zu sperren, und die Anzahl der darin hausenden Tiere zu reduzieren? Was ist so schwer daran, den Tieren bei sommerlichen Temperaturen Sonnenschutz und bei schlechtem Wetter Regenschutz zu bieten????

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Gott schuf die Menschen und das Tier.

Er hat uns die Tiere anvertraut, nicht ausgeliefert.

 

Interessant ist, dass z.B. in einer deutschen Bäckerei jeder kleinste Brotkrümel ausreichend deklariert und entsprechend gelagert werden muss. Verkäuferinnen dürfen nur mit Handschuhen oder Zangen arbeiten…
Bei der Haltung und beim Verkauf von Tieren, die ja anschließend auch gegessen werden und die im Lebendzustand auch Krankheiten übertragen können, spielen all diese Hygiene- und Sicherheitsvorschriften seltsamerweise keine wirkliche Rolle (auch für den Verbraucher nicht).

Erschreckend finde ich auch, wenn junge Eltern mit ihren Sprößlingen zum Pferdemarkt gehen, um den Kleinen Tiere zu zeigen. So vermittelt man den Kindern schon im Kleinklindalter, dass viel zu enge Käfige, Durst und Panik für Tiere als völlig normal hinzunehmen ist.

Zu den Händlern, die dort ihre Dollarzeichen in den Augen polieren: es gibt sehr strenge Vorschriften, an die sich die Händler zu halten haben. Vorrangig natürlich der Reisegewerbeschein (den nicht jeder Händler vorweisen kann). Die nächste Sache ist, dass alle dort zu verkaufenden Tiere geimpft und gesund sein MÜSSEN.
Da ich hier im Tierschutz aktiv bin, gehe ich mit einigen “Verbündeten” in jedem Jahr über den Kleintiermarkt (hier “Pferdemarkt” genannt) und kontrolliere die Haltung und den Verkauf der Tiere. Es gibt immer wieder sehr viele schwarze Schafe unter den Händlern und es gibt immer wieder eine menge Ärger. jedes Mal müssen wir das Veterinäramt alamieren und schlechte Zustände begutachten lassen…. es ist wirklich jämmerlich, wie wenig sich die Händler an die Gesetze halten.

Dass Trinkgefäße nicht gefüllt oder überhaupt nicht vorhanden sind, ist leider oft die Regel und hat auch seinen Grund. Ein Händler bemerkte mal sarkastisch, wenn er den “Viechern” so viel zum Saufen gäbe, pissten sie (sorry für das Wort… ist Originalton) immer das ganze Auto voll…..
Auch mit der Art und Weise, wie Geflügel aus dem Käfig genommen wird, grenzt oft an Tierquälerei… ich füge mal nachstehend Bilder bei, welche wir letztes Jahr auf unserem Pferdemarkt gemacht und der Region Hannover und dem Veterinäramtsleiter zukommen lassen haben.

Chrissi Gross

(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

(K)ein Badesee für Burgdorfer Bürger und Hunde?

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Am 21.Oktober, fand von 17 bis 19 Uhr eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr statt. Einer der Tagesordnungspunkte beinhaltete den Antrag des Herrn Michael Fleischmann, in dem er darauf verwies, dass seit dem Badeverbot am Cewe-See nunmehr keinerlei Bademöglichkeiten der Burgdorfer Bürger in Naturgewässern oder Baggerseen möglich seien, weil alle im Umkreis liegenden Seen entweder privatisiert oder an Anglervereine verpachtet oder verkauft wurden…

Herr Fleischmann hat nun den Antrag gestellt, dass die Stadt Burgdorf nun entweder einen Teil eines nahen Sees (z.B. einen inzwischen ungenutzten Teil des Cewe-Sees) erwirbt, oder als Alternative die für die Stadt Burgdorf völlig kostenlose Möglichkeit in Erwägung zieht, den Kiesabbau durch Firmen zu erlauben – jedoch mit der Auflage, diesen nun vorhandenen See später zur Badenutzung frei zu geben.

Man kann sich kaum vorstellen, welches Bild einem Zuschauer nun bot, als die Ratsmitglieder über das Für und Wider dieses Ratsantrages diskutierten:
Man sinierte darüber nach, dass man vor mehr als 30 Jahren z.B. miterleben musste, wie ein Familienvater in einem Baggersee ertrank. Deshalb solle man die Gefahren nicht unterschätzen, und deshalb werde der betreffende Ratsherr diesen Antrag auf keinen Fall unterstützen. Auch weitere Ratsmitglieder erinnerten sich plötzlich an Badeunfälle, die sich irgendwann einmal in irgendwelche Kiesteiche ereigneten und schlossen sich dem ersten Ratsherrn mit sorgenvoller Miene an, den Antrag des Herrn Fleischmann unbedingt abzulehnen.
Man könne doch im Freibad in Burgdorf baden gehen… oder sich in sein Auto setzen und weiter weg gelegene Kiesteiche zum Baden aufsuchen. Außerdem sei der Kauf eines Sees (oder eines Teils davon) zu kostspielig und mit zu hohem Aufwand verbunden… bedenke man doch, dass man für Sicherheit und Sauberkeit am und im See zu sorgen habe. Und wie schnell wären die Bürger mit erhobenem Zeigefinger zugegen, und würden von der Stadt diese oder jene Handlung oder Einrichtung verlangen…

Das Ende dieses kleinen, für den Burgdorfer Bürger fast zu schönen Traumes:
Die Ratsmitglieder haben diesen Antrag, der uns nur gut tun und Spaß machen würde, einstimmig abgelehnt.
Das heißt, wir bekommen kein Naturgewässer im näherem Umkreis mehr, wo Familien sich vergnügen, und Hunde spielen dürfen, ohne verjagt zu werden.
HUNDE… das ist sowieso so ein Thema! Hunde dürfen auch mit Eintrittkarte nicht ins Freibad.
Ein Ratsmitglied gab zum Besten, dass ja kein Richter dort sei, wo kein Kläger sei. Was er damit sagen wollte? Nun, wenn Hundehalter illegalerweise ihre Hunde in einem der umliegenden Seen baden ließen – wer wolle das bemängeln?

Hm… irgend etwas mache ich wohl falsch, denn ich bin mit meinem Hund schon mehrmals vom Strand dieser ehemals beliebten und jetzt verbotenen Baggerseen verjagt worden.
Bekomme ich jetzt vielleicht eine Eintrittskarte für meinen Hund, damit wir im Freibad baden können?

Christine Gross

Burgdorf (Hannover): Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten

Städtepartnerschaft

mit einer Stadt im Nahen Osten

                                      von  Christine Gross Christine Gross FOTO

 

In einem Schreiben vom 9. September und in der Bürgerfragestunde während der öffentlichen Ratssitzung am 16. September 2014 regte Christine Gross (Hülptingsen) den Bürgermeister und die Ratsmitglieder an, über die Eventualität einer Städtepartnerschaft mit einer arabischen Stadt nachzudenken.

Gross: „Deutschland ist nunmehr ein multikulturelles Land geworden. Wir beherbergen die verschiedensten Menschen aller möglichen Kulturen in unserem Land. Deutschland ist offen für alle Völker. Auch Burgdorf zeigt sich dahingehend sehr hilfsbereit und offen, was ich sehr begrüße. Da Deutschland auch vermehrt Menschen muslimischen Glaubens ein Zuhause und Unterstützung gibt, wäre es an der Zeit, dass deutsche Städte sich mit Städten aus ebensolchen Ländern zusammenschließen und sich mit den Menschen über Kultur, Glauben und Leben austauschen.

Sehr viele deutsche Mitbürger sind über die Lebensweisen, über die Religionen und über das Denken und Empfinden von Menschen anderer Völker nicht ausreichend oder sogar fehl informiert. Deshalb würde ich es für ausgesprochen wichtig befinden, eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt im Nahen Osten anzustreben.

Palästina bietet ein umfangreiches geschichtsträchtiges, kulturelles Leben und beherbergt interessante, intelligente Menschen, die modern und aufgeschlossen sind. Dieses ist in den europäischen Staaten leider nicht ausreichend bekannt, und schreit förmlich nach Aufklärung.Gerade ein Land wie Palästina hat uns Europäern viel an Geschichte, Kultur und Weltoffenheit zu bieten. Schon in unserer christlichen Bibel wird ausreichend über die Menschen und Geschehnisse aus diesem Landstrich unserer Erde berichtet. Selbst die diskussionswürdigen Geschehnisse um das Besitzrecht des Landes sollte eher Aufklärung und Nutzen für unser deutsches Land und Volk bieten, und sollten uns nicht schrecken, vorurteilslos Land und Leute kennen zu lernen.

Am 23.September hat der SPD-Politiker und Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostock die palästinensische Botschafterin Dr. Kouloud Daibes in seinem Büro empfangen, und anschließend die Schirmherrschaft bei der Eröffnung der 6. Filistina in Hannover übernommen.Neben Herrn Schostock waren geladene Gäste aus der Politik, Kultur und Gesellschaft zugegen. Den Festvortrag hielt Herr Rupert Neudeck! Sinn und Zweck dieses Vortrages war das Ziel, die in jeder Hinsicht vorhandene Asymmetrie der Machtverhältnisse und Lebensbedingungen zwischen dem besetzten Palästina und Israel zu verdeutlichen und zu ihrer Wahrnehmung in der deutschen Öffentlichkeit beizutragen. Es geht hier um die gleichwertige Anerkennung und den Respekt beider Staaten und Völker.

Wir alle hätten großen Nutzen von einer solchen Städtepartnerschaft in Palästina.“

http://www.burgdorf-einkaufen.de/?seite=102/13

Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

POLITIK

NAHOSTKONFLIKT

06.10.14

Schweden will Palästina trotz Protesten anerkennen

Jerusalem hoffte, dass Stockholm Friedensgespräche abwartet. Doch aus der Botschaft in Tel Aviv erfuhr die “Welt”, man werde die Entscheidung, Palästina als Staat anzuerkennen, bald umsetzen.

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“Stockholm rudert zurück”, so frohlockten noch am Wochenende israelische Medien, wobei Außenminister Avigdor Lieberman sicherlich kurz aufgeatmet haben dürfte. Denn der war außer sich über den neuesten Eklat in den ohnehin angespannten Beziehungen mit Schweden. Auslöser war die Bereitschaft von Schwedens Premierminister Stefan Löfven, einen unabhängigen Staat Palästina noch vor Ende von Friedensverhandlungen anzuerkennen. Sofort hagelte es aus Jerusalem Kritik.

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Will Palästina als Staat anerkennen: Schwedens neuer Premierminister Sefan Löfven<br />

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Durst – Stoppt den Wasserraub in Palästina

Wassernot

Der Nahe Osten gilt als eine der wasserärmsten Regionen der Welt. Tatsächlich ist aber das natürliche Wasserangebot höchst heterogen verteilt. So fallen z.B. in Gaza nur rund 300mm Regen pro Jahr, während auf den vorwiegend besiedelten Höhen der West Bank (Nablus, Ramallah, Jerusalem, Bethlehem) mehr Regen fällt als in Berlin, Paris oder London.

Seit Beginn seiner Militärbesatzung hat Israel sämtliche Wasserressourcen unter seine exklusive Kontrolle gestellt – durch Miltärerlasse, sogenannte Military Orders (MO 92, Aug/67; MO 158 Nov/67). Palästineser brauchen danach für jegliche Arbeiten im Wasserbereich Erlaubnisscheine (permits), die ihnen jedoch regelmäßig verweigert werden: Continue reading

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

Gaza-Kraftwerk repariert, aber ohne Treibstoff

 2. Oktober 2014, 20:32
 Leiter des Elektrizitätswerks berichtet von erfolgreichen Tests

Gaza – Das während des Gaza-Kriegs schwer beschädigte Kraftwerk im Gazastreifen ist nach einer Reparatur wieder betriebsbereit. Der Leiter des lokalen Elektrizitätswerks, Walid Sael, sagte am Donnerstag, beschädigte Treibstofftanks seien repariert worden. Man habe auch eine Reihe erfolgreicher Tests ausgeführt. Das einzige Problem vor einer Inbetriebnahme sei der Treibstoffmangel im Gazastreifen.

“Wir rufen alle beteiligten Parteien dazu auf, dieses Problem zu lösen, um die Lebensbedingungen für die Bevölkerung in Gaza zu erleichtern”, sagte Sael. Israel und die Palästinenser müssen sich unter ägyptischer Vermittlung noch auf eine dauerhafte Lösung im Gazakonflikt einigen.

300 Megawatt Strom notwendig

Das einzige Kraftwerk erzeugt Strom für Haushalte, Betriebe, Krankenhäuser und Abwasserpumpen im Gazastreifen. Nach palästinensischen Angaben sind insgesamt 300 Megawatt Strom zur Versorgung der 1,8 Millionen Einwohner im Gazastreifen notwendig. Das Kraftwerk kann etwa 70 Megawatt produzieren, weitere 120 Megawatt werden von Israel und knapp 30 von Ägypten geliefert.

Das Kraftwerk war Ende Juli während der Gaza-Kämpfe von Geschoßen getroffen worden, die einen Großbrand auslösten. Seit seinem Ausfall hatten die Menschen in der Küstenenklave, die ohnehin nur wenige Stunden am Tag Strom zur Verfügung haben, mit noch häufigeren Stromabschaltungen zu kämpfen. (APA, 2.10.2014)

 http://derstandard.at/2000006358920/Gaza-Kraftwerk-nach-Krieg-repariert-aber-ohne-Treibstoff

Netanjahu diffamiert den UN-Rechtsrat als “Terroristen”

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York am 28. September hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den UN-Rechtsrat als “Terroristen” beschimpft.

Netanjahu

Netanjahu warf dem Rat vor, durch die gegen Israel eingeleitete Untersuchung wegen Kriegsverbrechen während der Angriffe auf den Gaza-Streifen “seine Mission verraten” zu haben.

Diese beleidigende Äußerung hat weltweit empörte Reaktionen hervorgerufen. So wies US-Außenministeriums-Sprecherin Jen Psakis sie auf

einer Pressekonferenz als unangemessen und kontraproduktiv für weitere Friedensverhandlungen zurück. Gleichzeitig verurteilte Psakis aber auch die von Palästinenserchef Mahmud Abbas gegen Israel erhobene Anklage, dass es sich bei Israels Angriffen auf den Gaza-Streifen um einen “Völkermord” gehandelt habe.

 Quelle: INNews

http://de.awdnews.com/politik/6629-netanjahu-diffamiert-den-un-rechtsrat-als-terroristen.html

21 Tage und kaum Wasser

kein Wasser

Willkommen im schlimmsten Flüchtlingslager der Welt #Yarmouk welches einmal eines der besten Flüchtlingslager war. Hier nimmt das Leid kein Ende! Kaum was zu essen haben die Menschen dort, ernährt wird sich von Gras, Katzen und verschimmelten Brot, halt das was man gerade findet. Seit drei Wochen wurde ihnen nun auch noch die Wasserzufuhr abgedreht.
Man lässt die Menschen in Yarmouk nicht nur verhungern und bombardieren. Nein jetzt auch noch verdursten!

Israel baut 500 Häuser in Ost-Jerusalem

Peace Now: Israel baut 500 Häuser in Ost-Jerusalem Rund ein Viertel der in Jerusalem im ersten Halbjahr 2014 errichteten israelischen Wohnungen sind der israelischen Nichtregierungsorganisation Peace Now zufolge im besetzten Ostteil der Stadt gebaut worden. Es handle sich um rund 500 Häuser, sagte Hagit Ofran von der Organisation.

Damit liege die Bautätigkeit im Mittel der vergangenen Jahre. Jerusalems Stadtverwaltung hatte am Wochenende eine Erklärung veröffentlicht, in dervon etwa 2100 Häusern die Rede war, mit deren Bau in der ersten Jahreshälfte begonnen wurde. Darin wird jedoch nicht nach Stadtteilen differenziert.

Ost-Jerusalem wurde 1967 von Israel besetzt und kurz darauf annektiert, was von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt wird. Die Palästinenser wollen den Ostteil zum Regierungssitz ihres angestrebten unabhängigen Staats machen. Die israelische Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten, die gemäss Völkerrecht illegal ist, ist eines der Haupthindernisse bei den Bemühungen um eine Beilegung des Nahost-Konflikts durch eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser.Israelis haben Frau

Rund ein Viertel der in Jerusalem im ersten Halbjahr 2014 errichteten israelischen Wohnungen sind der israelischen Nichtregierungsorganisation Peace Now zufolge im besetzten Ostteil der Stadt gebaut worden. Es handle sich um rund 500 Häuser, sagte Hagit Ofran von der Organisation. Damit liege die Bautätigkeit im Mittel der vergangenen Jahre. Jerusalems Stadtverwaltung hatte am Wochenende eine Erklärung veröffentlicht, in der von etwa 2100 Häusern die Rede war, mit deren Bau in der ersten Jahreshälfte begonnen wurde. Darin wird jedoch nicht nach Stadtteilen differenziert. Ost-Jerusalem wurde 1967 von Israel besetzt und kurz darauf annektiert, was von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt wird. Die Palästinenser wollen den Ostteil zum Regierungssitz ihres angestrebten unabhängigen Staats machen. Die israelische Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten, die gemäss Völkerrecht illegal ist, ist eines der Haupthindernisse bei den Bemühungen um eine Beilegung des Nahost-Konflikts durch eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und die Palästinenser.