Über Chrissi

Christine Gross - - geboren im März 1959 in Lüneburg - - zwei Kinder - - wohnhaft Region Hannover - - Kreisvorstandsmitglied DIE LINKE Hannover - - aktives Mitglied bei der Ökologischen Plattform - - aktives Mitglied beim Deutschen Tierschutzbüro - - aktives Mitglied beim Deutschen Tierschutzbund - - aktives Mitglied bei PETA, Tierrechtsorganisation - - In-Group-Mitglied der Bürgerinitiative BIBO (Bürgerinitiative Burgdorf Ost)

Gründungserklärung LAG “Gerechter Frieden Nahost” in und bei der LINKEN Niedersachsen

Wir sind am 22. März 2015 in Hannover zusammengekommen, um die Landesarbeitsgemeinschaft Gerechter Frieden Nahost in und bei der LINKEN  Niedersachsen ins Leben zu rufen.

Unsere zukünftige Arbeit soll auf Grundlage des Appells für einen gerechten Frieden auf www.palaestina2014.de des BAK Gerechter Frieden Nahost in der Linken geschehen. Sie soll dazu dienen, landesweit Informationen über den Nahostkonflikt, seine Geschichte und Gegenwart zu verbreiten und schon vorhandene Solidaritätsgruppen, solidarische Genossinnen und Genossen und Einzelpersonen zu vernetzen.

Wir arbeiten mit Hilfe friedlicher Aktionen in Form von Petitionen, Demonstrationen und Aufklärungskampagnen mit dem Ziel, Bewusstsein für die Situation in Israel/Palästina zu schaffen, um die progressiven Bewegungen hier, dort und weltweit zu unterstützen. Wir wollen unter anderem auch in Deutschland die Basis für eine völkerrechtliche Anerkennung Palästinas schaffen. Wir befördern Initiativen zur Verhinderung weiterer Waffenlieferungen in die Region und wollen unsere Regierung dazu bewegen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um weitere militärische Auseinandersetzungen zu verhindern und auf eine Lösung hinzuarbeiten, die allen Bevölkerungsgruppen ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht. Unsere Solidarität gilt allen Betroffenen. Wir wollen durch unsere Solidarität palästinensische und israelische, muslimische und jüdische und alle anderen Interessensgruppen fördern, die einen gerechten Frieden anstreben.

In den kommenden Jahren wollen wir damit nicht nur in die Bevölkerung hineinwirken, sondern auch jene vielfältigen parlamentarischen und außerparlamentarischen Kräfte einen und bestärken, die ebenfalls mit der Friedensarbeit für Israel/Palästina befasst sind. Wir kritisieren eine scheinbare, falsche Neutralität, die dazu dient, die Hände in den Schoß zu legen und die bestehende Situation faktisch zu akzeptieren. Wir verstehen uns als Akteure multipler Solidarität mit allen Kräften, die im Sinne von Aufklärung, Antimilitarismus, Antirassismus und Menschenrechten arbeiten und bemühen uns um Verständigung mit allen in den Konflikt und seine Lösungsansätze involvierten Parteien.

In Niedersachsen bilden wir dazu landesweit in den Kreisverbänden Arbeitsgemeinschaften, die vor Ort in diesem Sinne tätig werden. Die Landesarbeitsgemeinschaft versteht sich mit anderen zu gründenden LAGs zunächst als Teil des bestehenden BAK Gerechter Frieden Nahost in der BAG Frieden und internationale Politik, und im Fall der Gründung einer eigenständigen BAG als LAG innerhalb dieser BAG. Auch die Umsetzung bundesweiter Kampagnen des BAK (bzw. der späteren BAG) Gerechter Frieden Nahost soll mit Hilfe der zu schaffenden Struktur auf Landesebene erleichtert werden.

Hannover, den 22. März 2015

Warum sollten Wölfe keinen Schutzengel haben?

von Karin Hutter

Mein Name ist Lupus. Jawohl, ich bin ein Wolf. Mit dem bösen Wolf aus dem Märchen habe ich nichts zu tun. Wer das erzählt, der lügt. Kein Mensch braucht vor mir Angst zu haben. Im Gegenteil – ich bin es, der sich vor den Menschen fürchtet. Vor den meisten jedenfalls. Wenn es sich einrichten lässt, gehe ich ihnen lieber aus dem Weg. Nicht jeder Zweibeiner ist so gutmütig wie der, dem ich neulich begegnet bin. Der hielt mich wohl für einen Hund und pfiff nach mir.Alles was recht ist! Nur gut, dass er nicht genauer hingesehen hat, sonst hätte er seinen Irrtum vielleicht bemerkt und Krach geschlagen. Das ist das Letzte, was ich hier gebrauchen kann. Für die, die es für sich behalten können: Wir Wölfe wirken hochbeiniger als Schäferhunde, die uns entfernt ähnlich sehen. Wir haben aber kleinere, eher runde Ohren, und unseren Blick aus gelben Augen würde kein Mensch als »treu« bezeichnen. Unseren buschigen Schwanz tragen wir würdevoll wie eine Schleppe. Ringelschwänze gibt’s bei uns nicht. Wer Tierspuren lesen kann, wird uns an unserem Pfotenabdruck erkennen, den wir im Schnee oder im Sand hinterlassen. Er ist länger und schmaler als der eines Hundes.

Überhaupt Hunde! Ein Kapitel für sich. Wir mögen sie nicht besonders, diese vorlauten Kläffer. Sie riechen unheimlich. Unheimlich stark nach Mensch. Wenn es darauf ankommt, halten sie lieber zu ihm als zu uns. Sie sind weder frei noch wild, obwohl sich einige von ihnen so aufspielen. Letztlich – und das will mir nicht in den Kopf, stammt jeder lächerlicher Kläffer, ob groß oder klein, ob schlappohrig oder krummbeinig, ob gestreift oder gefleckt, vom Wolf ab. Schöne Verwandtschaft das!

Aber eigentlich wollte ich ja meine eigene Geschichte erzählen. Also:

Ich komme aus dem Land jenseits des großen Flusses. Meine Heimat sind die dichten, dunklen Wälder, in die sich nur selten ein Mensch verirrt. Dort im Wolfsland, wo die Bäume fast in den Himmel wachsen, bin ich in einer Höhle zur Welt gekommen. Mein ganzes Leben lang werde ich mich an den Duft meiner Mutter erinnern. Warm und weich in ihren Pelz gebettet, verbrachte ich die ersten Wochen wie fast alle Tier- und Menschenkinder. Essend und schlafend und schlafend und essend. Satt und zufrieden. Später stritten wir Geschwister – wir waren zu viert – immer öfter um die beste Milchquellen. Nachdem sie versiegt waren, kümmerte sich unser Vater darum, dass wir satt wurden. Unermüdlich war er auf den Beinen, um Nahrung heranzuschaffen. Selbst für einen Wolf ist es kein Kinderspiel, vier hungrigen Mäuler zu stopfen! Und es kann schon lästig werden, die ewig bettelnde Brut am Hals zu haben. Wolfswelpen haben nämlich einen Mordsappetit und wachsen wie der Teufel.

Schon bald wurde uns Kleinen die Höhle zu eng. Wir entdeckten, dass die Welt bunt und schön und aufregend ist. Von Gefahren, die auch auf dumme, kleine Wölfe lauern, ahnten wir natürlich nichts. Unsere Eltern hatten ihre liebe Not mit uns. Wahrscheinlich ist es leichter einen Sack Flöhe zu hüten als vier unternehmungslustige Welpen. Wir haben sie jedenfalls ganz schön in Atem gehalten! Nach wenigen Monaten waren wir fast so groß wie sie. Schlaksige Halbstarke, noch nicht erwachsen, aber auch keine Welpen mehr. Das war die Zeit, in der wir alles lernten, was ein richtiger Wolf wissen und können muss und in unseren Eltern hatten wir die besten Lehrmeister der Welt. Sie haben uns geduldig gezeigt, wie man Mäuse fängt. Dass manche Beeren köstlich schmecken. Dass es Gräser und Kräuter gibt, die bei Magendrücken helfen. Und – ich will es nicht verschweigen, sie sind mit uns auch auf die Jagd gegangen. So oft, bis wir endlich begriffen hatten, worauf es ankommt. Anschleichen, umzingeln, hetzen und zupacken. Nicht jeder Versuch Beute zu machen war erfolgreich und nicht selten sind wir mit leerem Magen nach Hause gekommen.

Jeder Mensch weiß, dass wir Wölfe uns nicht allein von Gräsern, Wurzeln und Früchten ernähren. Wir würden krank und schwach werden und langsam zugrunde gehen. Ab und zu brauchen wir ein ordentliches Stück Fleisch zwischen den Zähnen. Dass man uns deswegen als »Räuber« beschimpft, ist schon ein starkes Stück. Aber so sind sie nun mal, die Zweibeiner. Sie halten sich für etwas ganz besonderes und glauben, alles auf dieser Welt sei nur für sie da. Sie wollen nicht teilen. Das ist es!

Bevor ich mich aufrege, will ich lieber weitererzählen.

Continue reading

Unglaublich…. Tierquälerei zu Freuden der Menschheit!

Im Fernsehen wurde unlängst auf Kabel in der “K1 reportage” über besonders große Markteinrichtungen berichtet. Dabei ging es unter anderem um übergroße Einkaufsmärkte und Restaurants in dieser Welt. Der Bericht über ein XXL-Restaurant in China ließ mir den Atem stocken.

Völlig “sachlich” – geradezu, als sei das völlig normal – sprach der Moderator über die Abscheulichkeit des Fischessens… und ein passendes Video bestätigte seine Ausführungen:

Der frische Fisch wird lebend aus dem Wasser geholt… lebend entschuppt… lebend an beiden Seiten des Körpers mehrmals eingeritzt… lebend anfrittiert… und schließlich noch IMMER lebend serviert!!!!!!!!!!!!!

Ich fasse es nicht!!!! Nicht nur, dass der Fisch lebend gegessen wird… nein… er wird zuvor noch gequält in Formen, die man sich normalerweise gar nicht vorstellen kann und möchte!!!!!

Die Chinesen sinken immer tiefer in meinem Ansehen. Brutale Tierquäler sind das in jeder erdenkbaren Form …. und die Welt schaut zu!!!!!!!!!

Die Sendung kam gestern auf Kabel 1. Ich finde den Ausschnitt dort aber nicht wieder. Jedoch habe ich den gleichen Film jetzt auf Pro Sieben gefunden. Etwa bei 11.45 min beginnt der Beitrag mit dem lebenden Fisch…. Es wird zum Schluss sogar noch gesagt, dass diese Methode in Deutschland undenkbar wäre – aus Tierschutzgründen.

Video existiert nicht mehr!

 

 

Unser Wetter – eigentlich nichts Besonderes

101_9846              101_9911

Anfang des Jahres waren wir überrascht über die ungewohnten Plusgrade in dieser
Jahreszeit.
Dabei hatten wir vor genau 25 Jahren dieselben Temperaturen. Ich erinnere
mich noch sehr gut daran, denn am 12. Januar 1989 wurde ich erneut Mutter. Im
Krankenhaus war es viel zu warm und die Sonne schien dermaßen warm ins Kranken-
zimmer, dass wir die Vorhänge zuziehen mussten. Draußen grünte es, und die Vögel
sangen zur Geburt meines Sohnes ihre Frühlingslieder.

Schon der Hundertjährige Kalender zeigt uns, dass unserer heutigen Temperaturen schon mal in diesem Maße da waren.

“GLOBALE ERDERWÄRMUNG” – das hatten wir schon. Und zwar regelmäßig in größeren Abständen. Alle extremen Wettervorkommnisse und Temperaturrekorde gab es schon im Mittelalter – nur damals wurden sie nicht zu politischen Zwecken missbraucht (so, wie heute).

Im frühen Mittelalter war es in Deutschland eher sehr kalt und nass. Damals waren Gelenkerkrankungen sehr verbreitet und die Kindersterblichkeit sehr hoch. Die Temperaturen bewegten sich im Durchschnitt nur zwischen +10° bis +15° während des ganzen Jahres.
Erst etwa 1000 nach Chr. stiegen die Temperaturen an. Und um 1300 wurde es teilweise sogar wärmer, als wir es heute kennen. Die Bäche und Flüsse begannen zu vertrocknen, was einen tragischen Ernteausfall zur Folge hatte. Nutztiere konnten nicht mehr getränkt werden.
Menschen und Tiere verhungerten und verdursteten.
Um 1300 nach Chr. begann sich das Klima plötzlich wieder zu verändern, und es wurde nass und kalt.
Die Pest brach aus, und rottete etwa 1/3 der deutschen Bevölkerung aus.
Im Jahre 1342 gab es fast überall Hochwasser. Nürnberg und Würzburg berichten von
Überschwemmungen in der ganzen Stadt.

<h2>Google zeigte mir diesbezüglich diesen Eintrag über das Wetter</h2>
Zitat:
Der Geograf Rüdiger Glaser hat die “Klimageschichte Mitteleuropas” beschrieben, sein Blick auf den Vorabend des Dreißigjährigen Krieges ist sicherlich nur ein Ausschnitt der Zeit.

<h2>Dennoch lässt dieser Blick die Dramatik jener Jahre aufscheinen:</h2>

1608 – Sehr strenger Winter, im Süden und im Norden. Katastrophale Überschwemmungen
im Binnenland, Hochfluten im Küstenbereich.

1609 – Kühler Sommer, sehr trocken, dennoch zahlreiche Starkregen. Saurer Wein, starke
Herbstfröste in Norddeutschland.

1611 – Im Februar milder als sonst üblich. Kälteeinbruch Anfang Mai, starke Schädigung der
Vegetation.

1612 – Gegen Ende des Jahres auffallend häufig Stürme über Mitteleuropa.

1614 – Chronisten berichten, es sei kalt “wie seit Menschengedenken nicht mehr”. Das
Wintergetreide verfault unter den Schneemassen. Selbst im Mai blüht noch nichts.

1615 – Brunnen versiegen unter Eisschichten. Im späten Frühjahr erfrieren Bäume und
Weinstöcke, im trockenen Sommer versiegen Bäche – und Mühlen stehen still, wegen des
Wassermangels.

1617 – Im Stuttgarter Raum war es Anfang des Jahres “so warm, dass man in der fünfften
Wochen mit pflügen und hacken das Feld angriffen”, notierte ein Zeitgenosse. Dann schlug
es um: Der Wein sei dermaßen “saur/dass man ihn … nicht zu Gelt bringen kundt …”

Der Bodensee, eines der größten Binnengewässer Westeuropas, vereiste in der zweiten
Hälfte des 16. Jahrhunderts zweimal – “Seegfrörni” heißt dieses Spektakel. “Selbst Insekten
und Mikroorganismen”, schreibt Glaser, seien “von der Abkühlung betroffen” gewesen, die
Anopehelesmücke etwa, die Malaria auslösen kann, verschwand erst einmal.

Im 17. Jahrhundert begann dann die sogenannte “kleine Eiszeit”, die bis in das 19. Jahrhundert
hinein reichte. Es wurde sehr kalt in Deutschland. Die Unterschiede zwischen Winter und
Sommer waren deutlicher als je zuvor.

Ja, und nun wird es offensichtlich wieder etwas wärmer… der Lauf des Wetters!

28 Jahre nach Tschernobyl…. oder: das Recht der Natur

101B6499

Ich habe ein höchst interessantes Video über die Wildtier-Entwicklung
(insbesondere der Wölfe) in Tschernobyl entdeckt.

<h2>http://www.youtube.com/watch?v=nlIZIpa2CZs</h2>

Der Titel “Radioaktive Wölfe” erschreckt ein wenig, und ließ bei mir eine Vorstellung
von kranken und entarteten Tieren frei. Dem ist aber keineswegs so. Die Tiere haben
sich irgendwie sehr gut angepasst. Die Wölfe “strahlen” zwar, wenn man sie misst,
aber sie sehen stark und gut genährt aus. Klar… es gibt dort keine Menschen mehr,
die die Wölfe jagen… die sich in dem Revier breit machen. Es gibt zudem so viele
Wildtiere, dass keine Art wirklich gefährdet ist.
Erstaunlich eigentlich, wie sich die Natur ihr Reich und ihr Reichtum wieder zurück
erobert…

Ein wirklich interessantes Video. Es lohnt sich allemal, sich das anzuschauen.

Ich schwanke ein wenig zwischen dem Schock (immer noch), was damals (1986)
durch Menschenfehler passiert ist, und der feixenden Freude, wie sich die Tier- und
Pflanzenwelt über alles hinweg setzt.
Ich finde das wirklich höchst interessant. Und das Problem ist ja auch
28 Jahre nach der Katastrophe noch sehr aktuell, denn es betrifft ja
nicht nur die Sperrzone um Tschernobyl, sondern ganz Ost- und West-
europa (bzw. nach Fukoshima auch die ganze Welt).

Das erste Video hat mich dazu gebracht, mir noch weitere
anzuschauen, wobei ich auf dieses interessante Video gestoßen bin:

<h2>http://www.youtube.com/watch?v=52UpG6K00ps</h2>

Da setzen sich Wissenschaftler mit der Tatsache auseinander, dass im
Sperrgebiet lebende Tiere äußerlich unversehrt und gesund aussehen…
obwohl sie höchst radioaktiv gemessen werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Natur so “gestrickt” ist, dass
die geschädigten (also missgebildeten) Tiere, die es gab und gibt,
vermutlich sehr schnell verenden. In der Natur haben geschwächte, alte
und kranke Tiere meist keine oder nur sehr geringe Überlebenschancen.

Im Gegensatz zum Menschen! Menschen meinen, immer alles am Leben
halten zu MÜSSEN. Aber sehen wir uns die “Tschernobyl-Kinder” doch mal
an.Ganz ehrlich… wie viele haben ein lebenswertes Leben? Wie viele
sind einfach nur Opfer der Wissenschaft? Gegenstand der Neugierde ?

Bei den Pflanzen und Tieren im Sperrgebiet um Tschernobyl herum handelt
es sich um Mutationen. Also um Tiere mit Veränderungen im Erbgut. Es
überleben also diejenigen Tiere, deren Organismus sich umgestellt und den
Umwelteinflüssen (also der Verstrahlung) angepasst hat.
Da kommt mir der Gedanke, ob das eigentlich beim Menschen auch möglich
gewesen wäre? Oder ob unser Denken und unsere Angst (die den Tieren
und Pflanzen fremd sind) uns von so einer mutierten Veränderung abhalten?
(Das sind nur so Überlegungen)

Störfaktor MENSCH – Artensterben auf der Erde

 

Himmelsblick

Himmelsblick bei Burgdorf

Schauen wir uns einmal in unserer Umwelt um…. was sehen wir? Tiere! Jede Menge Tiere… alle möglichen Arten. Tiere im Wasser und in der Luft – Tiere an Land und unter der Erde.
Und was sehen wir noch? Pflanzen! Jede Menge Pflanzen… überall! Alle möglichen Sorten.

<h2>Aber ist das tatsächlich so? </h2>

Setzen wir uns doch einmal eine Brille auf und achten auf das, was wir jetzt wirklich sehen (*Denkpause*).

Wir sehen eine Erde, die im Begriff ist, ihre Ursprünglichkeit zu verlieren.
Wir sehen Menschen, Menschen, Menschen… und Städte… und immer mehr umweltzerstörende Werke, die die Menschheit erfindet und (für den Menschen) für außerordentlich wichtig – ja, geradezu lebenswichtig betrachtet.

<h2>Und wir sehen das Artensterben.</h2>
Alljährlich geht man von etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten aus. Eine Aussterberate, die 100 bis 1.000 Mal höher liegt als in irgendeiner anderen Epoche der geologischen Geschichte unserer Erde.

Wir brauchen unsere Pflanzen, unsere Tiere, das Wasser und die Luft. Wenn wir alles zerstört haben, können wir auch nicht mehr leben.
Es ist ein Kreislauf, in dem wir alle voneinander abhängig sind: Tier – Mensch – Pflanze – Sauerstoff – Wasser.
Es wäre so schön, wenn sich die Menschheit endlich mal wieder besinnt und nicht <b>gegen</b> das Leben und Umwelt arbeitet, sondern <b>mit</b> dem Leben und der Umwelt.

Hundefreundliche Urlaubsinsel AMRUM

100_0135

Für viele Hundebesitzer stellt sich immer wieder die Frage “Urlaub MIT Hund”? Wenn ja, dann wooo???
Viele Hunde werden auch in überteuerte Hundepensionen gegeben (und warten sehnsüchtig auf die Rückkehr der Familie), während Herrchen und Frauchen entspannte Tage in der Ferne genießen.
Noch schlimmer: so mancher Hund wird an der Autobahn oder irgendwo im Wald ausgesetzt, weil er nicht mitgenommen werden kann.

Aber halt!!!! Wer ein Haustier aufnimmt, übernimmt auch Verantwortung. Ein Hund ist ein Lebewesen mit Empfindungen und Ansprüchen. Das darf niemals vergessen werden! Er vertraut seiner menschlichen Familie und verlässt sich auf sie…. so wie die Menschen sich auf seine unbedingte Treue verlassen kann.

Urlaub mit Hund ist möglich und wunderschön. Es macht Spaß zuzusehen, wie wohl der Vierbeiner sich in fremder Umgebung fühlt und Neues erlebt.

Mein pelzköpfiger Vierbeiner durfte letzte Woche zum ersten Mal in seinem Leben Nordseewasser erleben. Sich bewegende Wellen… salzig schmeckendes Wasser…. was für eine Erfahrung *lach*. Ewig langer Sandstrand… nette, hundefreundliche Menschen. Vor jedem Geschäft ein Wassernapf für die Vierbeiner… kaum ein Hundeverbot.

Eine saubere, gepflegte Insel in der Nordsee, auf der Menschen und Tiere im Einklang mit der Natur leben! Kein versnobter Tourismus, bei dem es um ESSEN, TANZEN, GELD AUSGEBEN geht…. sondern erholsamer, entspannter Urlaub mit Spaß, netten Menschen und dem Wunder der Natur.

Urlaub mit Hund bedeutet zufriedener Hund = zufriedener Zweibeiner… zufriedener Zweibeiner = zufriedener Hund!

(Ps.: während der Brut- und Setzzeit empfiehlt es sich, die Schleppleine mitzunehmen, damit das Pelzköpfchen sich auch frei bewegen kann! Aber Hundestrände findet man auf Amrum zuhauf :-) )

100_0130 WP_20150419_008

WP_20150417_081(2) WP_20150417_079(7)